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Meine Woche 12/20 – stayathome

*dieser Beitrag kann indirekte Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennungen, Ortsnennungen oder Verlinkungen)


Es besteht ein Ausnahmezustand und wir alle sind zu Hause. Fast alle, diejenigen, die sich nicht daran halten, leben ihr Leben weiter und beachten die Regeln nicht. Das geht mir nicht ein. Ich bin auch niemand der in Panik verfällt und anfänglich auch eher mal kritisch auf Neuigkeiten reagiert, aber wer bis jetzt noch nicht verstanden hat, dass dies eine ernste Situation ist, der tut mir leid. Deshalb will ich diese Woche einfach nur sagen, stayathome und denkt auch an andere.

Schönes der Woche – stayathome

Jetzt sagen vielleicht einige, dass es in dieser Woche nichts Schönes gab, doch ich sehe das anders. Deshalb will ich die Wochenrückblicke weiterhin so schreiben. Denn auch wenn wir alle zu Hause sitzen, gibt es schön Dinge, die man erleben kann. Leider hat nicht jeder das Glück, ein Garten zu haben und viel Freiraum, um sich zu bewegen, aber diejenigen die es haben, wissen das jetzt zu schätzen. Da das Wetter herrlich war, sind wir viel draußen gewesen. Ich hatte Zeit, unsere Gartenmöbel zu putzen und alles schön zu machen. Ich habe sogar unsere dreckige Terrassentür geputzt und ein wenig Ordnung zu Hause geschaffen. IB hat jeden Tag ihr Home-schooling absolviert und das klappte erstaunlich gut.

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Die Lehrerin hat uns per E-Mail einen Wochenplan mit Aufgaben für jeden Tag geschickt. So ist das ziemlich einfach, weil sie die Sachen fertig machen muss und dann kann sie spielen. Die beiden lassen sich immer irgendetwas einfallen und wenn es langweilig wird, dann gucken sie TV. Das ist auch ok, so streng darf man in dieser Zeit nicht sein. Die Karateschule hat online Videos eingestellt, die ich aber noch nicht abgerufen habe. IB´s Klavierstunde fand per Skype statt. Das hat ihr zwar nicht so gefallen, aber daran gewöhnt sich sich schon noch. Die Kleine kann mit ihrer Freundin über den Zaun sprechen und da dieser sehr hoch ist, steht ML auf der Rutsche und ihre Freundin unten auf der anderen Seite. Also ebenfalls kein Kontakt und viel Abstand.

Ich war diese Woche vormittags in der Arbeit, habe aber jetzt Home Office beantragt. Am Montag muss ich nochmal hin, aber dann müsste das eigentlich schon durch sein. Sie haben die Zeiten sogar auf 22 Uhr abends ausgeweitet, so dass man seine Arbeit mit der Kinderbetreuung unter einen Hut bringen kann. Ich habe mich lange dagegen gewehrt, weil ich ja gerne noch etwas Freiraum gehabt hätte, aber ich finde das ist jetzt einfach sicherer, zumal mein Mann ja auch jeden Tag in der Praxis ist und mir auch niemand garantieren kann, dass er sich nicht doch einmal ansteckt. Tja das waren jetzt doch ein paar Ausführungen mehr, die nicht unbedingt zu den schönen Dingen gehören, aber irgendwie doch, weil es ja toll ist, wenn ein Großteil die Möglichkeiten hat, zu Hause zu arbeiten.

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Nicht so Schönes der Woche – stayathome

Als das alles so begonnen hat, dachte ich mir, dass es für mich nicht so schlimm ist, wenn ich zu Hause bleibe. Ist es auch nicht, aber irgendwie bin ich doch total durch den Wind. Ich habe mir vorgenommen, meine ganzen Bücher zu lesen und entspannt zu bleiben. Allerdings habe ich noch nie so wenig gelesen, wie in dieser Woche. Ich konnte mich nicht richtig konzentrieren und meine Gedanken schweiften immer wieder ab. Irgendwie habe ich ständig überlegt, was ich jetzt noch machen kann. Ganz ehrlich, ich kann die Leute schon verstehen, wenn sie in die Baumärkte fahren. Ich war auch einmal in Versuchung dorthin zu fahren und Erde und Pflanzen oder so was in der Art zu holen. Man hat Zeit und will die Zeit nutzen, aber man sollte halt auch gucken, dass nicht zu viele in dem Laden sind und das ist natürlich schwer.

Allerdings hat sich das alles sowieso bei uns erledigt. Denn in Bayern gilt seit heute Nacht 0.00 Uhr eine Ausgangsbeschränkung, was natürlich in einigen Fällen hart ist, aber wenn ich die Bilder so sehe, auch notwendig. Die Praxis meines Mannes ist direkt über einer Eisdiele und dort tummelten sich die ganze Woche die Leute auf der Terrasse. Eng aneinander und da es dort auch Snacks gibt, durften sie öffnen. Jetzt ist es anders. Wir dürfen zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Post, zum Arzt und in die Apotheke und wir dürfen auch spazieren gehen, joggen oder ähnliches, allerdings nur alleine oder mit der Familie. Ich denke wir bekommen das alle hin. Wobei ich hier natürlich auch an die denke, die in einer Wohnung ohne Balkon und Garten leben. Das wird wahrscheinlich schon etwas härter, aber trotzdem kann man es vorübergehend aushalten.

Meine Woche

Übrigens haben jetzt auch die Bäumärkte und alle Restaurants geschlossen. Es gibt nur noch to-go Essen. Anscheinend schließen auch die Wertstoffhöfe, denn am Freitag Nachmittag stand eine riesige Autoschlange davor, was ich gar nicht verstehen kann. Die Müllabfuhr funktioniert ja weiter. Auf alle Fälle mussten wir umdrehen um nach Hause fahren zu können. Wir waren gestern Nachmittag schon unseren Wocheneinkauf erledigen, mit der Hoffnung, dass noch nicht alles ausverkauft ist. Aber leider war wieder kein Toilettenpapier da. Küchenrollen habe ich noch bekommen, nein ich hamstere nicht. Ich hatte nur noch eine Rolle. Nach dem Einkaufen waren wir tatsächlich noch im Baumarkt, weil mein Mann noch Wandfarbe für die Garage wollte. Es gab einen Security, der nur Einlass gewährte, wenn welche raus kamen. Also ich fand es gar nicht so schlecht. Allerdings hätte ich mich unter normaleren Umständen nicht dort angestellt, sondern wäre unter der Woche nochmal gefahren. .

Beiträge der Woche – stayathome

Auch in dieser Woche gab es wieder Beiträge von mir. Letzten Sonntag ging die Rezension zu Izara 4 online, am Montag habe ich euch das Kinderbuch Tagesschau und Co. vorgestellt. Am Mittwoch gab es die Rezension zu Ferryman und am Freitag ein paar Tipps zur einfachen Gartengestaltung mit einem Onlineshop mit dem ihr die Pflanzen bzw. Hecken nach Hause geliefert bekommt.

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Gelesenes Buch der Woche – stayathome

Wie oben bereits geschrieben, habe ich diese Woche nicht so viel gelesen als sonst, obwohl ich Zeit gehabt hätte. Ich weiß selber nicht so genau, warum es nicht so gut geklappt hat, denn ich schaffte nicht mal ein Buch. Bin aber mit meinem aktuellen schon fast am Ende und somit kann ich es ruhig in die gelesenen Bücher einordnen. Es handelt sich um Small Town Kisses von Christiane Bößel, eine schöne Geschichte, über ein ernstes Thema, bei dem mir jedoch ein wenig das gewisse „Etwas“ fehlte.

Small Town Kisses

Wie habt ihr die letzte Woche erlebt? Gibt es bei euch auch schon Ausgangssperren oder -beschränkungen?

Ich wünsche euch trotz allem, ein schönes Wochenende und denkt daran – stayathome, falls ihr noch keine Beschränkungen habt.

Nicole

Hier geht es zu meinem letzten Wochenrückblick

Hexen und Prinzessinnen

Natürlich nehme ich mit diesem Beitrag, auch heute wieder beim #samstagsplausch von Kaminrot und beim #wochenglück von Frl. Ordnung teil.


*Ich möchte darauf hinweisen, dass in meinen Beiträgen ohne Werbung, trotzdem Markennamen erwähnt werden können. Ebenso verlinke ich des Öfteren auf andere Blogs oder Seiten und muss somit auf Werbung hinweisen, obwohl diese in keiner Weise beabsichtigt oder bezahlt ist.

6 Kommentare

  1. Zum Glück muss ich mir keine Sorgen mehr um die Kinderbespaßung machen. Allein die Vorstellung macht mir graue Haare.
    Ich zwinge mich tatsächlich zum lesen, um auf andere Gedanken zu kommen.
    Wie werden sehen, wohin uns das Virus noch treibt. So klein und so gemein…
    Liebe Grüße
    Andrea

    1. Hallo Andrea, solange das Wetter einigermaßen schön ist, bespaßen sie sich tatsächlich ganz gut alleine. Wenn es regnet so wie heute, dann wird es etwas schwerer. Das bekommen wir schon hin…… LG Nicole

  2. Hallo Nicole,
    ich gehöre zu den Menschen, die noch nicht ganz zu Hause bleiben können. Da ich im Krankenhaus arbeite und die letzte Woche noch sehr gebraucht wurde, war ich bis auf Freitag auch komplett am Arbeiten. Auch, wenn ich keine Krankenschwester bin, habe ich eine wichtige Funktion in unserem Haus und ich hoffe, dass nun erstmal alles soweit geregelt ist und dass ich dann ab Montag von zu Hause aus arbeiten kann!

    Schönes Wochenende!

    Liebst Linni,
    http://www.linnisleben.de

    1. Hallo Linda, das wäre natürlich toll. Wobei in die Arbeit fahren immer noch ein Stück Freiheit bedeutet. Irgendwie ist man da hin- und hergerissen, aber besser ist es auf alle Fälle von zu Hause aus zu arbeiten, wenn es geht. Bleib gesund und LG.

  3. Hallo Nicole, ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Mir ging es ähnlich. Man „freut“ sich, dass man zu Hause sein kann und kommt doch irgendwie nicht klar, weil man ständig Gedanken an die aktuelle Situation hat. Die Enkelmaus war bis Mittwoch bei mir (Papa hat ja nun auch Homeoffice), wir saßen gemeinsam im Arbeitszimmer, teilten uns den Schreibtisch mit 2 Arbeitsplätzen. Ich erledigte meine Büroarbeit, die Enkelmaus ihre Aufgaben für die Schule. Das lief super mit uns beiden. Ich denke auch, dass man einfach aus diesen Zeiten das Beste machen muss, sich auf schöne Dinge besinnen und die Zeit miteinander genießen sollte. So überstehen wir das und werden evtl. noch daraus lernen, uns besinnen, dass Zusammensein wichtig ist.
    Bleibt alle gesund und munter. Den Garten gehe ich in den nächsten Tagen an und freue mich darauf, auch wenn es noch einmal kälter wird.
    Liebe Grüße von Catrin.

    1. Hallo Catrin, da hast du recht. Stelle mir gerade vor, wie ihr zwei da am Schreibtisch sitzt. Bei uns funktioniert das auch, nur die Kleine fragt dann immer wieder, wann IB jetzt endlich fertig ist, aber manchmal spielt sie auch schön alleine oder macht ihre Vorschulbücher. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. LG Nicole

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