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League of Fairy Tales

League of Fairy Tales – die letzte Erzählerin von Tina Köpke

*beinhaltet Affiliate Links – Rezensionsexemplar wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt


League of Fairy Tales ist eine Fantasygeschichte mit einer tollen Grundidee. Die Anderswelt beherbergt alle Wesen, die wir aus unseren Märchen kennen, allerdings sind die  Märchen in Wahrheit etwas anders und nicht so, wie sie uns erzählt wurden. Das Buch habe ich mir bei NetGalleyDE ausgesucht und wurde vom Carlsen-Verlag frei zur Verfügung gestellt. Dafür bedanke ich mich natürlich. Dies beeinflusst meine Meinung natürlich in keiner Weise. Ehrlich gesagt, hatte ich ein wenig Probleme mit dem Buch. Die Geschichte an sich fand ich sehr gut, allerdings hat mir ein wenig die Spannung und das gewisse Etwas gefehlt. Das Cover fand ich sehr interessant und geheimnisvoll.

League of Fairy Tales – die letzte Erzählerin von Tina Köpke

„Inwiefern kannst du da helfen?“, fragte Peyton, ohne Eve aus den Augen zu lassen. Die Königin schien eng mit ihrer Familie verwoben zu sein und die vielen Fragezeichen lösten Unbehagen in Peyton aus. „Eigentlich ganz einfach. Ich schaue in dich hinein und sage dir, wofür dein Herz wirklich schlägt. Menschen neigen dazu, auf ihren Verstand zu hören, der sich oft im Widerspruch damit befindet. Entscheidungen, die mit dem Kopf getroffen werden, führen oft zum eigenen persönlichen Unglück und das wusste deine Großmutter. Daher bat sie mich um Hilfe.“ (Zitat: E-Book Pos.1875/1880)

Klappentext:

**Was, wenn all die Märchen nicht nur Geschichten wären?**
Schon ihr halbes Leben verbirgt die Kellnerin Peyton ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten vor der Außenwelt. Aufgewachsen in einer miserablen Pflegefamilie gibt es nur einen Menschen, dem sie wirklich vertraut: ihren besten Freund Rufus. Bis sie während einer Schicht im Diner dem mysteriösen Eli begegnet, der Antworten auf Fragen zu kennen scheint, die sie bisher nie zu stellen wagte. Von ihm erfährt Peyton, dass sie eine Nachfahrin der Brüder Grimm ist, dazu geboren, Wesen aus Märchen und Legenden aufzuspüren, die ihren Weg von der Anderswelt in die Menschenwelt gefunden haben. Doch als letzte überlebende Erzählerin wartet auf sie noch eine viel größere Aufgabe…

Kein typisches Märchen! In einem außergewöhnlichen Setting stellt sich die starke und mutige Heldin Peyton gefährlichen Märchenwesen, um die zu retten, die sie liebt. Von der wunderbaren Autorin Tina Köpke, der Gewinnerin des Indie Autor Community Preises 2017.

Veröffentlichung:

League of Fairy Tales ist am 25.01.2018 im Dark Diamond Verlag (Carlsen) als E-Book erschienen. Die Print-Ausgabe wird 366 Seiten haben.

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Bewertung:

League of Fairy Tales konnte mich von der Grundidee her überzeugen und ich war überglücklich, als ich mit dem Buch anfing und es sofort mit der eigentlichen Handlung losging. Es gab keine lange Einleitung und wurde auch gleich nach ein paar Seiten ziemlich spannend. Auch als man erfuhr, wer Peyton wirklich ist, dachte ich „Wow das ist ja mal eine tolle Idee für einen Roman“. Leider hielt sich meine Freude, im weiteren Verlauf, in Grenzen. So verheißungsvoll es auch startete, so zäh wurde es mittig. Leider konnte sich die Spannung nicht so halten und ich wurde mit den Protagonisten nicht richtig warm.

Peyton war mir am Anfang gleich sympathisch. Ich mag junge Frauen, die sich durchsetzen können und nicht immer alles sofort glauben, was man ihnen erzählt. Sie hatte keine schöne Kindheit und trotzdem hat sie sich durchgebissen und führte mit Hilfe ihres besten Freundes Rufus ein relativ normales Leben. Allerdings hat man im Laufe der Geschichte nicht viel mehr von Peyton erfahren, sie war immer die Starke und ließ ihren Gefühlen nur selten freien Lauf. Mir war das etwas zu unpersönlich und ich hätte mir gewünscht, dass Peyton mir ans Herz wächst. Das war aber leider nicht so, denn ich fand einfach schlecht Zugang zu ihr.

Auch von Peytons besten Freund hat man nicht soviel erfahren. Ihn mochte ich eigentlich gerne, aber die Sympathie für Rufus blieb immer auf dem gleichen Level. Die Beschreibungen der Charaktere fand ich etwas oberflächlich und mir fehlte die Bildhaftigkeit.

Eli war der einzige, der Ecken und Kanten hatte. Ihn konnte ich mir etwas bildlicher vorstellen und seine Gedanken waren nachvollziehbar bzw. konnte ich ihm, bei dem was er tat und dachte, folgen. Es war nachzuvollziehen, dass er hin- und hergerissen war von seinen Gefühlen zu Peyton und er sich für sie verantwortlich fühlte, aber auch seine Verpflichtungen gegenüber der Liga konnte ich verstehen. Es ist nun mal sein Job.

Wie bereits oben geschrieben, fand ich die Grundidee wirklich toll. Ich liebe Märchen, mag aber im allgemeinen die Fantasybücher nicht, in denen Märchen neu interpretiert werden, allerdings ist es hier nicht so. Es geht mehr darum, dass die alten Märchen die wir kennen, der Wahrheit entsprechen könnten. Um die Menschen zu schützen und auf die Existenz der Fabel- und Märchenwesen hinzudeuten wurden diese Märchen von den uns bekannten Schriftstellern geschrieben.

Also alles in allem ein Buch, bei dem ich wieder meinen Gedanken hatte, den ich bei guten Fantasybücher immer habe: „Wie kann einem sowas bloß einfallen?“, deshalb will ich es auch wirklich nicht schlecht machen und die Autorin hat es verdient, gute Bewertungen zu erhalten. Leider schaffe ich es diesmal nicht ganz, das Buch in den Himmel zu loben, aber dennoch ist es eine Story, die lesenswert ist.

Schreibstil:

League of Fairy Tales wird abwechselnd aus Sicht von Peyton, Eli und manchmal auch Rufus, in der 3. Person erzählt. Leider hatte ich mit der 3.Person wieder so meine Probleme. Ich werde mit Büchern, die so geschrieben sind einfach nur sehr schwer warm, was es in diesem Fall natürlich nicht leichter machte. Ansonsten ist das Geschriebene leicht und flüssig zu lesen. Man versteht auch die Hintergründe und die Autorin hat es wirklich geschafft, dass ich, obwohl mich das Buch jetzt nicht umgehauen hat, unbedingt bis zum Schluss weiterlesen musste. Denn eine gewisse Grundspannung zieht sich durch das gesamte Buch und man möchte auf alle Fälle wissen, wie es endet.

League of Fairy Tales
League of Fairy Tales

Empfehlung:

Da ich die Grundidee super finde, kann ich das Buch natürlich jedem Fantasyliebhaber empfehlen. Da die Liebesgeschichte jetzt nicht das Hauptaugenmerk ist, können es auch Leser lesen, die mit Romantasy nicht so soviel anfangen können.

Ich gebe Legue of Fairy Tales 3,5 von 5 Sterne,

da ich die Geschichte an sich wirklich gut fand. Auch der Anfang konnte mich überzeugen. Leider aber nicht die komplette Umsetzung und deshalb muss ich bei der Sternevergabe etwas abziehen.

League of Fairy Tales. Die letzte Erzählerin
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Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

 

Hat von euch jemand das Buch schon gelesen? Mich würden andere Meinungen interessieren.

Ich wünsche euch einen tollen Tag.

Hier geht es zu meiner letzten Rezension und hier könnt ihr meine Lieblingsbücher shoppen.

Nicole

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*Wenn ihr über Affiliate Links etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Euch kostet das Produkt nicht mehr. Vielen Dank für die Unterstützung.

 

1 Kommentar

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