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Sternenspringer 1

Sternenspringer 1: Die Universalschmiede von Johannes Seitz

*beinhaltet Affiliate Links – Buchwerbung (kostenloses Rezensionsexemplar) 


Ich war ja erst ein wenig skeptisch. Eigentlich ist Science Fiction so ganz ohne Liebesgeschichte nicht unbedingt meines und mit diesem Gefühl habe ich angefangen zu lesen. Aber ich war wirklich erstaunt, wie sehr mir das Buch dann doch gefallen hat. Es war mal ganz was anderes, sehr gut durchdacht und teilweise wirklich spannend. Ich danke dem Autor für das kostenlose Rezensionsexemplar. Das Cover finde ich ganz interessant und gefällt mir eigentlich ganz gut.

Sternenspringer 1: Die Universalschmiede von Johannes Seitz

„Schwer atmend blickte sich John um. Doch niemand konnte ihm helfen, er war allein in seiner Kabine. „Nicht schon wieder“, dachte er. Sofort versuchte er wieder den Kontakt zum Archiv herzustellen. Aber ohne Erfolg. Verärgert ballte er die rechte Hand zu einer Faust und schlug damit  auf den Boden. Wieder nur einen kleinen Schritt zur Enträtselung der Maschinerie geschafft. Das Einzige, was ihm jetzt noch blieb, war, die Funktion des Rings weiter zu erforschen.“ (Zitat: E-Book Pos. 1975)

Klappentext:

In der Fabula-Galaxie, wo moderne Technik selbstverständlich ist und Magie zum Alltag gehört, begibt sich der einfallsreiche Geheimagent John Rasbury auf eine abenteuerliche Reise, um eine mysteriöse Technologie zu bergen. Begleitet von seinem alten Kampfgefährten, dem Werwolf Arnulf, durchquert er auf seiner Reise zum abgeschiedenen Perlmond das atlantische Imperium und dringt in die rechtsfreien Weiten des Niemandslands ein. Auf ihrem abenteuerlichen Weg bewältigen die Freunde gefährliche Dimensionssprünge und treffen auf hinterlistige Füchse, Cyborg-Piraten und gottgleiche Wesen.

Veröffentlichung: 

Sternenspringer 1 ist am 16.05.2020 als Taschenbuch (332) und E-Book erschienen.

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Bewertung:

Bei Amazon ist das Buch zusätzlich unter Kinderbücher gelistet. Die Altersangabe ist 12-17 Jahre. Also ich finde, für Jugendliche ist das Buch auf alle Fälle geeignet. Für 12-jährige, da bin ich mir nicht so sicher. Ich hätte jetzt gesagt, ab 15 Jahre bis unendlich. Es ist ein typisches Science-Fiction-Buch, das auch gut von Erwachsenen gelesen werden kann. Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Dort hätte ich mir ein paar Erklärungen gewünscht, wer die einzelnen Völker sind. Wer der Nachtdienst ist und wie John dorthin gekommen ist. Einfach eine Einführung über die Welt, in der wir uns befinden. Nach und nach kommt man schon selber darauf, aber wenn man schon am Anfang richtig informiert ist, steigt man viel besser in eine Geschichte ein.

Danach wurde es tatsächlich ziemlich spannend und an manchen Stellen, konnte ich gar nicht mehr aufhören. Es gab einige Wendungen, die ich nicht erwartet habe und auch die beteiligten Charaktere waren interessant und ziemlich verschieden. Man wusste nie so genau, wem man trauen konnte. Wer ist wirklich ein Freund? Ich glaube, John war sich manchmal selber nicht so sicher. Das Ende ist nochmal eine totale Überraschung und ich bin wirklich gespannt, wie es weitergeht. Womit ich auch gleich beim Thema bin. Wenn man auf Amazon das Buch findet, ist nicht ersichtlich, dass es sich um einen ersten Teil handelt. Zwar ist die erste Reise erst einmal abgeschlossen, jedoch ist es ein offenes Ende, da man auf alle Fälle wissen will, was mit John passiert und wie es mit ihm weitergeht.

Protagonisten:

In erster Linie geht es um John. Am Anfang wusste ich nicht so recht, was ich von ihm halten sollte. Allerdings liegt das auch daran, dass man zu Beginn des Buches einfach zu wenig erfährt. Des Weiteren passiert soviel auf einmal, dass man gar keine Ahnung hat, wie das alles so schnell gehen kann. Im weiteren Verlauf des Buches finde ich John eigentlich ganz sympathisch. Zwar ist dies nicht eine Geschichte, in der es in erster Linie um die Personen geht, sondern um die Handlung an sich und trotzdem konnte man sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Der Ring, den John gefunden hat ist nicht ohne und es ist wichtig, dass er hinter dessen Geheimnis kommt.

Es gibt natürlich auch weitere wichtige Charaktere. Zum einen wäre da Arnulf, der Werwolf, dann der verrückte Professor Cornelius und zum anderen der Zwerg Gebo mit seinem Roboter und die Kapitänin Alexandra, die ich sehr gerne mochte. Sie war mir von allen fast am liebsten, auch wenn sie manchmal etwas unfreundlich war. Trotzdem hat sie klare Vorstellungen und Linien. Der Zwerg bereicherte die Geschichte ebenso, denn er war eigentlich ziemlich witzig und hatte immer tolle Ideen. Außerdem gab es auch noch ein paar Charaktere, die den Weg, der Expeditionsteilnehmer kreuzten. Es gab nette Bekanntschaften, aber eigentlich mehr gefährliche und ein paar Mal mussten sie um Leben und Tod kämpfen.

Schreibstil:

Sternenspringer 1 ist flüssig zu lesen. Es ist kein Buch, das mit Emotionalität oder Gefühl überzeugt, sondern durch die Idee hinter der Story, die Wendungen und die Handlung an sich. Man konnte sich sogar alles ziemlich gut vorstellen, obwohl ja nichts auf der Erde spielte. Man bewegte sich mit Raumschiffen fort und hat Roboter als Haushaltshilfe. Viele konnten sich in andere Wesen verwandeln und ihre wahre Identität verbergen. Es gab noch vieles mehr, was in der Geschichte außergewöhnlich war. Das Buch wurde in der 3. Person erzählt, was hier eigentlich ganz gut gepasst hat und auch toll umgesetzt wurde.

Empfehlung:

Sternenspringer 1 kann ich allen empfehlen, die gerne Science Fiction lesen, aber auch Fantasy-Liebhaber kommen auf ihre Kosten. Außerdem wird das Buch allen gefallen, die nicht zwingend eine Liebesgeschichte brauchen, denn hier dreht sich alles nur um das Geheimnis der Sternenspringer. Was die so ganz genau sind, erfährt auch der Leser nicht, denn es soll ja noch ein wenig spannend bleiben. Zumindest weiß man, dass es sich um eine alte Technologie handelt, die noch nicht richtig erforscht werden konnte.

Ich gebe Sternenspringer 1, gerne 4,5 von 5 Sterne, 

weil mich die Geschichte, trotz vorheriger Skepsis überzeugen konnte. Weil ich wirklich überrascht war, wie spannend und gut durchdacht das Buch war und weil ich die verschiedenen Charaktere doch sehr gerne mochte oder eben nicht, wenn es sich um die nicht so netten handelte. Aber interessant waren sie alle. Außerdem fand ich die Wendungen und fantastischen Elemente ziemlich gut. Man erfuhr immer wieder etwas Neues und es wurde nicht langweilig. Einen halben Stern ziehe ich ab, weil ich mich am Anfang etwas verloren gefühlt habe. Es wäre schön gewesen, wenn man ein paar Erklärungen mehr bekommen hätte. Vielleicht in einem Prolog oder einer kleinen Einleitung. Es handelt sich aber trotzdem um eine interessante Geschichte über Geheimnisse, Zusammenhalt, neue Erkenntnisse und die Erforschung von einem fremden Planeten bzw. einer alten Technologie.

Sternenspringer 1

Wäre das Buch auch etwas für euch?

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Nicole

Hier geht es zu meiner letzten Rezension und hier könnt ihr meine Lieblingsbücher kaufen.

Hexen und Prinzessinnen


*wenn ihr über die Affiliate Links etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Euch kostet das Produkt nicht mehr. Vielen Dank für Unterstützung.

 

3 Kommentare

    1. Hallo Nicole, ging mir bei dem Buch ähnlich 🙂 aber manchmal muss man Dinge lesen, die normalerweise nicht ins Beuteschema fallen. Schönes Wochenende und LG

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