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Ein Experiment namens Liebe

Ein Experiment namens Liebe von Elja Janus

*beinhaltet Affiliate-Links – Buchwerbung (kostenloses Rezensionsexemplar)


Ein Experiment und zwei Menschen, die sich nicht kennen und nicht sehen. Eine sehr spannende Konstellation kann ich euch sagen. Ich wusste nicht, was mich bei dem Buch erwartet und war dann umso mehr überrascht, wie gut es mir gefallen hat. Aber ich habe eigentlich von der Autorin auch nichts anderes erwartet. Ich danke Elja Janus für das kostenlose Rezensionsexemplar. Das Cover ist sehr schön geworden und passt wunderbar.

Ein Experiment namens Liebe von Elja Janus

“Du hast deinen Joker.” Meine Stimme klingt tonlos auf eine mir unbekannte Weise. Auf eine Weise, dass ich befürchte, sie verrät all die Töne, die mein Herz kopft, seit es so gestrauchelt ist. Die dumpfen Töne, die traurigen und die verletzten. (Zitat: E-Book Pos. 764) 

Klappentext:

Juna und Levi:
Zwei Menschen. Ein dunkler Raum. Und die Frage, ob dir dreißig Antworten das Gefühl geben können, dass Tageslicht überbewertet wird.

Veröffentlichung:

Ein Experiment namens Liebe ist am 08.07.2021 als E-Book und Taschenbuch erschienen. (kann ab 04.07. vorbestellt werden)

Facebookseite der Autorin

Bewertung:

Schon die Namen der beiden Protagonisten haben mir gut gefallen. Irgendwie wird ein Buch sofort interessanter, wenn die Namen passen und Juna und Levi finde ich sehr interessant. Eigentlich ist das ganze Buch interessant. Zumal man gar nicht so genau weiß, was einen erwartet. Deshalb versuche ich auch hier so wenig, wie möglich zu verraten. Es handelt sich eher um einen Kurzroman und deshalb sollte man vorher wirklich nicht allzu viel erfahren. Es ist ein ganz normales Experiment, zu dem sich zwei Menschen melden. Beide mit verschiedenen Absichten. Levi, weil er mehr damit verbindet und Juna, weil sie Studentin ist und immer offen für Neues, aber auch weil es eine Bezahlung dafür gibt und Studenten sind über jeden Cent glücklich.

Dann ist es so weit. Zwei Menschen sitzen nebeneinander im Dunkeln und sollen zusammen Fragen beantworten. Aus diesen Fragen entstehen Gespräche und Diskussionen und man lernt den anderen besser kennen. Was daraus entsteht, kann niemand wissen. Abneigung, Zuneigung, Sympathie oder sogar Freundschaft. Ich kann es mir ebenfalls sehr interessant vorstellen, mit jemanden zu sprechen, den ich nicht sehe. Allerdings ist es auch wirklich ein Experiment, das gut oder auch nicht so gut ausgehen kann. In dem Fall von Levi und Juna gibt es auch noch ein Geheimnis, das Juna nicht weiß und Levi nicht preisgibt, aber das müsst ihr natürlich selber herausfinden.

Protagonisten:

Vorab möchte ich sagen, dass man zwar einiges über die Protagonisten erfährt, aber eher situationsbedingt. Nicht, wie in anderen Geschichten, die einen längeren Zeitraum wiedergeben. Die Geschichte spielt sich ja nur an einem Tag, in einem gewissen Zeitraum ab. Man erfährt nur das, was die beiden sich gegenseitig erzählen und natürlich noch ein bisschen mehr, wenn man hinter die Kulissen guckt. Genau das macht die Story anders, aber nicht weniger interessant.

Juna ist eine junge Studentin, die auf den ersten Blick unbeschwert und lebensfroh ist. Im Laufe des Buches erfährt man aber, dass auch sie einige Dinge hat, die ihre zu schaffen machen. Sie hat einige Schicksalsschläge erlebt und trotzdem ist sie noch fröhlich und ich mag vor allem ihren trockenen Humor. Levi ist Juna, was den Humor anbelangt sehr ähnlich und trotzdem merkt man von Anfang an, dass er nicht ganz so unbeschwert mit allem umgeht. Doch wenn man ihn näher kennenlernt, dann kann man feststellen, dass sein Problem eher die Gedanken der anderen Menschen sind. Beide Charaktere waren mit sofort sympathisch und ich glaube, ich hätte Levi auch sehr gemocht, ohne ihn zu sehen.

Schreibstil:

Ein Experiment namens Liebe ist wie immer, leicht und flüssig zu lesen. Obwohl es sich um einen Kurzroman handelt, steckt wirklich viel in der Story. Da gibt es 400 Seiten Bücher, die bei weiten nicht so tiefgründig und bewegend sind wie dieses. Irgendwas hat mich daran wirklich richtig gefesselt. Ich weiß nicht, ob es die Tatsache war, dass man die beiden nur einen kurzen Zeitraum begleiten darf oder aber das Experiment, das ich tatsächlich ziemlich genial fand. Ich musste während des Lesens immer darüber nachdenken, was ich jetzt geantwortet hätte. Das Buch wird aus Junas Sicht, in der Ich-Perspektive erzählt, was mir ebenfalls gut gefallen hat.

*Affiliate
Empfehlung:

Ein Experiment namens Liebe kann ich allen empfehlen, die gerne besondere Bücher lesen. Alle, die es interessant mögen und Geheimnisse lieben, sind hier richtig. Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll, aber wenn ihr die Bücher der Autorin mögt, dann werden ihr auch dieses mögen. Diejenigen, die schon etwas von ihr gelesen haben, werden mich verstehen können. Man kann kaum Empfehlungen aussprechen, weil ich es nicht benennen kann. Beim Lesen der Inhaltsangabe kann man sich nicht so viel darunter vorstellen und doch ist es einfach lesenswert.

Ich gebe, ein Experiment namens Liebe 5 von 5 Sterne, 

weil ich die Geschichte wirklich mochte, weil sie mich zum Nachdenken gebracht hat, weil nicht immer der erste Eindruck der richtige ist, denn wenn man jemanden nicht sehen kann und ihn kennenlernt, entdeckt man soviel mehr Eigenschaften, wie wenn der Blick auf dem Gegenüber liegt. Vielleicht ist es gar nicht so verkehrt, auf diese Art und Weise neue Freunde oder eine neue Liebe kennenzulernen. Späteres ansehen natürlich nicht ausgeschlossen. Eine wirklich tolle und tiefgründige Geschichte über die inneren Werte, über eine Dunkelheit, die mehr ans Tageslicht bringt, als man glaubt und natürlich um Sympathie und Zuneigung.

Ein Experiment namens Liebe

Wäre das Buch auch etwas für euch?

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Nicole

Hier geht es zu meiner letzten Rezension.

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3 Kommentare

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