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Die Festung

Die Festung – Finsterzeit 2 von Sandra Toth

*beinhaltet Affiliate Links – Buchwerbung (kostenloses Rezensionsexemplar) – ©der Abbildungen, Beschreibungen und Zitate: FeuerWerke-Verlag


Ich war schon sehr gespannt auf die Fortsetzung der Reihe. Teil eins hat mir ja sehr gut gefallen und die Idee hinter der Geschichte gefällt mir nach wie vor. Auch in diesem Band ging es spannend weiter und die Reihe bekommt von mir auf alle Fälle eine Leseempfehlung. Ich danke dem FeuerWerke-Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Das Cover passt perfekt zum ersten Teil und gefällt mir sehr gut.

Die Festung – Finsterzeit 2 von Sandra Toth

„Und sie berichteten zumeist von den Städten, denen sie entflohen waren. Von Angst, Zerstörung, Krieg und Tod sprachen sie. Von Leichen, die auf den Straßen verwesten, von Kindern, die erschlagen wurden, Kannibalismus. Und während er in seinem sauber gebügelten Anzug die glatt polierten Pflastersteine entlangschritt, den Bauch gefüllt, den Durst gestillt, empfand er diesen Ort als einen Affront gegen den Rest des Landes. Und vielleicht sogar gegen den Rest der Welt.“ (Zitat: EBook Pos.1049)

Klappentext:

Lara, Thomas und ihre Freunde machen sich auf den Weg zur Festung. Herausgerissen aus der Sicherheit des Dorfes, sind sie den Gefahren der neuen Zeit schutzlos ausgeliefert. Und auch als sie die Festung erreichen, sind sie noch lange nicht in Sicherheit. Denn fast alles ist dort anders, als erwartet. Friedrich herrscht mit harter und grausamer Hand. Das Leben in der Festung wird von Tag zu Tag schwieriger, Friedrichs Verhalten immer gewaltsamer. Lara und Thomas stehen vor der gefährlichen Aufgabe, die Festung und ihre Bewohner von ihrem Herrscher zu befreien und für alle ein lebenswertes Dasein zu schaffen.

Auch ihre zurückgelassenen Freunde im Dorf brauchen ihre Hilfe. Doch Thomas verändert sich, ein düsterer Schleier legt sich über ihn, und er wird immer skrupelloser. Und so stellt sich bei dem gefährlichen Spiel um Leben und Tod die Frage, ob Lara und Thomas es schaffen werden, ihre Liebsten zu retten und als Paar in dieser Zeit zu bestehen.

Veröffentlichung:

Die Festung ist am 06.08.2020 als E-Book und Taschenbuch (280 Seiten) im FeuerWerke – Verlag erschienen.

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Bewertung:

Die Finsterzeit ist schon lange das Leben der Menschen und sie alle kämpfen ums Überleben. Am Ende von Band eins haben sich Viktor, Lara, Thomas und noch ein paar des Dorfes auf den Weg zur Festung gemacht, um den Großvater von Thomas zu stürzen. Dort angekommen, müssen sie feststellen, dass alles genau so ist, wie es Walter geschildert hat und noch schlimmer. Thomas verändert sich zunehmend und Lara weiß nicht mehr, ob er nur spielt oder sein wahres Ich zum Vorschein kommt. Das Spiel beginnt und die Truppe kann nur verlieren oder gewinnen, ein dazwischen ist nicht möglich, denn so wollen sie auf keinen Fall leben.

In diesem Teil geht es wirklich ums eingemachte. Man ist hin- und hergerissen von Thomas´ Verhalten und doch sieht man auch das Gute in ihm. Ich war von diesem Teil genauso begeistert wie vom ersten. Auch wenn der Vorgänger mehr Abwechslung bot, so konnte ich auch jetzt nicht mehr aufhören zu lesen. Ich wollte unbedingt wissen, ob sie es schaffen und es gab einige Wendungen, die die Geschichte noch spannender und unvorhersehbarer machte. Ebenfalls gefallen hat mir, dass man auch immer wieder vom Geschehen im Dorf lesen konnte. Denn die beiden Storys sind ja unwiderruflich miteinander verbunden. Es geht um Familien, die auseinandergerissen wurden und um das Überleben der Zurückgebliebenen, zumal dort im Dorf, die Vorräte zur Neige gehen und der Winter vor der Türe steht.

Was mich manchmal etwas verwirrt hat, dass Lara so gut als Ärztin fungiert hat. Sie konnte sogar einen Blinddarm entfernen, aber vielleicht soll das auch veranschaulichen, dass man in der Not mehr zustande bringt, als man denkt und Lara ist einfach eine Kämpferin, die sich nicht unterkriegen lässt. Des Weiteren hat man die Hierarchien in der Festung kennengelernt und Friedrich hat wirklich ganze Arbeit geleistet, was Ungerechtigkeit und ein Klassensystem betrifft. Sogar seine eigene Schwiegertochter musst das am eigenen Leib fühlen. Die Festung war wieder sehr gut bildlich beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Ich sah die Obrigkeiten, die Soldaten und die Arbeiterschicht vor mir. Ihre Angst war fühlbar und auch die Freude darüber, als sie merkten, dass die neuen Bewohner anders waren, als ihr Anführer.

Protagonisten:

Lara hat sich ziemlich weiterentwickelt, was Mut, Stärke und Tatendrang anging. Sie ließ sich nicht so leicht einschüchtern und konnte fast jede Situation wieder irgendwie zum Guten wenden. Auch ihre Fähigkeit, den anderen zu zeigen, dass sie ihre Freundin und nicht Feindin war, ohne es auszusprechen, fand ich bewundernswert. Es gab überall Kameras oder vielleicht auch Wanzen und deshalb konnte sie sich nicht so artikulieren wie sie es gerne gemacht hätte. Denn hätte sie sich verraten, wäre alles umsonst gewesen. Das schränkte natürlich auch die Kommunikation mit Thomas ein und es kam immer wieder zu Missverständnissen.

Thomas ist ein Meister im Spiel, aber auch ein harter Kämpfer, der manchmal kein Erbarmen zeigt. Wenn man bedenkt, wie er aufgewachsen ist und schon als Kind von seinem Großvater zum Kämpfer ausgebildet wurde, ist das nicht verwunderlich. Doch man weiß nie so genau, was Spiel und was Wahrheit ist. Außerdem trifft er eine fatale Entscheidung, die zwar hilfreich war, aber auch gefährlich und beinahe einem Freund das Leben gekostet hätte.

Viktor ist ja einer meiner Favoriten, obwohl er auch ein Spiel spielen muss, weiß man bei ihm immer auf welcher Seite er steht. Seine Loyalität liegt immer bei seinen Freunden und niemals würde er sie in Gefahr bringen. Nicht mal, als er schwer verletzt wird und sich nicht sicher ist, ob der Plan noch funktioniert. Friedrich schenkt ihm scheinbar sein Vertrauen und damit ist der Kampf natürlich um einiges leichter und scheint zu gelingen.

Schreibstil:

Die Festung ist wieder sehr angenehm zu lesen. Ich mag den Schreibstil der Autorin. Er ist sehr bildlich und auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Die Beweggründe und Handlungen der Personen sind nachvollziehbar und die Story an sich ist schlüssig. Des Weiteren zieht sich die Spannung in gewisser Weise durch das ganze Buch und man ist immer darauf gefasst, dass etwas Unerwartetes passieren könnte. Die Geschichte wird aus Viktors, Walters, Thomas´ und Laras Sicht, in der 3. Person erzählt. Was sehr gut gelungen ist und hier hat mich die Erzählform in keiner Weise gestört.

Die Festung (Finsterzeit 2)
Die Festung (Finsterzeit 2)
von FeuerWerke Verlag
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Empfehlung:

Die Festung bzw. die Reihe kann ich allen Liebhabern von Dystopien empfehlen. Alle die in solchen Endzeitromane auch eine Liebesgeschichte brauchen, sind hier genau richtig. Außerdem wird auch allen Fantasy-Fans diese Geschichte gefallen. Es ist zwar kein klassisches Fantasybuch, aber enthält schon auch Elemente davon. Was ich an dieser Geschichte ebenfalls mag und schon bei Teil 1 erwähnt habe, ist das Realitätsnahe. Denn dieses Endzeitszenario könnte durchaus eintreten. Die Erklärung warum es passiert ist, passt auch gut auf die Realität und von daher wäre es auch möglich, dies zu erleben.

Ich gebe, die Festung, 5 von 5 Sterne,

weil ich die Idee hinter der Geschichte sehr mag und weil ich die Protagonisten gut leiden kann. Sogar Thomas ist mir mittlerweile etwas ans Herz gewachsen, denn für ihn ist die Situation wohl am schwersten. Außerdem finde ich die Reihe äußerst spannend und bin schon ganz gespannt wie es weitergeht. Ein toller zweiter Teil über eine Reise in ein unbekanntes Leben, über einen Plan, der den Tod bedeuten könnte, über Freundschaft, Zusammenhalt und über die Liebe, die auch schwere Situationen überstehen kann.

Die Festung

Habt ihr schon von der Reihe gehört? Hier geht es zu Band 1.

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Nicole

Hier geht es zur letzten Rezension und hier könnt ihr meine Lieblingsbücher kaufen.

Hexen und Prinzessinnen


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5 Kommentare

  1. Hallo Nicole,
    tolle Rezension. Mir hat der zweite Band auch gefallen. Zwar hätte ich gerne aus Thomas Sicht direkt gelesen, aber man kann nicht alles haben 🙂
    Liebe Grüße Claudi

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