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Die Aschebringerin

Die Aschebringerin – Sprung zwischen den Welten von P.J. Ried

*beinhaltet Affiliate Links – Buchwerbung (kostenloses Rezensionsexemplar) – ©der Abbildungen, Zitate und Beschreibungen: Piper-Verlag


Ein künstlicher Planet, eine zerstörte Erde, viele Monde, scheinbar ohne Leben und Portalspringer, die Energie besorgen. Doch ist das alles Wirklichkeit oder gibt es Geheimnisse, die niemand weiß? Eine Geschichte, wie ich sie nicht erwartet hätte. Viele Wendungen und Spannung bis zur letzten Seite. Ich danke der Netzwerkagentur Bookmark und dem Piper-Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Das Cover finde ich äußerst interessant und es hat mir auf Anhieb gefallen.

Die Aschebringerin – Sprung zwischen den Welten von P.J. Ried

„Ich lehne die Stirn an seine Brust und atme den Duft nach heißem Sand und Höhlenstaub ein, der von ihm ausgeht. Ich finde, dass er trotz der fehlenden Dusche nach dem Kampftraining nie besser gerochen hat. „Vielleicht kann aus der Asche ja etwas Neues entstehen“, wispere ich und koste diesen neuen Gedanken auf meiner Zunge. Er schmeckt nach Erleichterung, nach Freiheit und ein wenig auch nach Sehnsucht.“ (Zitat: E-Book Pos.2379/2383)

Klappentext:

Yashira Willow ist die beste Portalläuferin des Planeten Alpha. Sie ist die gefeierte Favoritin der populären Wettkämpfe, in denen Läufer mithilfe von Portalen überlebenswichtige Energie von den umliegenden Monden holen. Als Yashira jedoch während eines Laufs auf Epsilon dem Jungen Riley Chase das Leben rettet, ändert sich plötzlich alles – denn Riley hätte nie auf diesem Planeten sein dürfen. Er trägt ein Geheimnis in sich, und schon bald muss Yashira feststellen, dass auch sie nicht mehr sicher vor Alphas Regierung ist. Von der gefeierten Sportlerin zur Außenseiterin erklärt, beginnt eine halsbrecherische Flucht, bei der sie Riley gefährlich nahekommt – und sich zwischen ihrem Herzen und ihrem Traum vom Laufen entscheiden muss…

Veröffentlichung:

Die Aschebringerin ist am 06.04.2020 als E-Book und Taschenbuch (348 Seiten) im Piper – Verlag erschienen.

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Bewertung:

Bei dieser Geschichte handelt es sich um einen Science Fiction Roman bzw. um eine Dystopie. Viele mögen dieses Genre vielleicht nicht so gerne, aber ich kann euch sagen, es liest sich wie ein Fantasyroman. Ich weiß, dass einigen, das Technische in Dystopien oder SF Büchern nicht zusagt, auch das ist hier nicht so. Also wenn ihr gerne mal eine solche Geschichte lesen wollt, euch aber immer an den oben genannten Punkten gestört habt, dann ist das eure Chance, endlich zu zuschlagen, denn die Aschebringerin ist für ein weit gefächertes Publikum und man muss kein Fan des Genres sein.

Dieses Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende. Man kann sich das Ende auf keinen Fall ausmalen, denn es könnte viele geben. Natürlich geht es auch um Yashira und Riley und ihrer Beziehung zueinander. Aber die Liebesgeschichte der beiden steht nicht im Vordergrund, macht das Buch aber schöner und für mich gehört sie einfach dazu. Im Grunde genommen geht es darum, die Welten zu vereinen und Geheimnisse aufzudecken. Nichts ist wie es scheint und das muss Yashira am eigenen Leib erfahren. Sie steht zwischen zwei Welten. Ihrer und der, der Rebellen. Keine ist perfekt und sie hat es sich zur Aufgabe gemacht einen Mittelweg zu finden. Doch so ist es nicht von Anfang an, denn die Protagonisten und vor allem Yashira machen eine extreme Wendung durch. Sie ist am Ende nicht mehr die, welche sie einmal war.

Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und auch die verschiedenen Völker und Monde waren sehr gut beschrieben. Die schönen Seiten der Welten, die sie sahen, wurden gut hervorgehoben und ich sah die vielen Farben und Sterne vor mir. Auch die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet. Vor allem die Protagonisten hatten eine eigene Persönlichkeit, aber auch die Nebencharaktere waren speziell und jeder hat einen besonderen Charakterzug. Mit den vielen Namen kam ich manchmal etwas durcheinander, aber das legt sich auch wieder. Außerdem gab es ein paar Stellen, die sich ein klein wenig gezogen haben. Aber eigentlich sind sie nicht der Rede wert und waren auch schnell wieder vergessen.

Protagonisten

Wie bereits oben geschrieben, hat Yashira eine steile Verwandlung hingelegt. Von einem störrischen, uneinsichtigen und naiven Teenager ist sie zu einer starken, mutigen und ihren Überzeugungen, treu bleibenden, jungen Frau geworden. Am Anfang war ich mir nicht so sicher, ob ich mit ihr warm werde, aber es dauerte nicht lange, da habe ich sie bewundert und war erstaunt über ihre Kraft und ihre Loyalität. Sie war immer fair und hat sich niemals verbogen. Des Weiteren hat sie sich nicht so schnell von ihren Gefühlen zu Riley hinziehen lassen, sondern ist nüchtern und neutral an die Sache heran gegangen.

Über Riley hatte ich am Anfang noch ein paar Fragen, die auch nie so richtig beantwortet wurden. Allerdings waren die auch nicht so relevant, dass sie etwas an der Geschichte geändert hätten. Zuerst wurde ich aus Riley nicht so richtig schlau. Ich wusste auch nicht, ob er die Wahrheit sagt und ob man ihm vertrauen kann. Mit der Zeit stellte er sich als toller Typ heraus, der zwar manchmal etwas radikale Ansichten vertrat, aber trotzdem gegenüber Yashira ehrlich war. Zwar gab es Notlügen, aber im Endeffekt lag ihm, ihr Wohlergehen am Herzen und ohne sie hätte er nicht gehandelt.

Schreibstil:

Die Aschebringerin ist leicht und flüssig zu lesen. Obwohl es sich um SF handelt, das manchmal etwas schwer zu verstehen ist, ist hier alles klar und nicht zu kompliziert mit vielen technischen Details usw. Man kommt gut durch das Buch und kann oftmals nicht mehr aufhören, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Die Geschichte wird aus Yashiras Sicht, in der Ich-Perspektive erzählt, was ich sehr gerne mochte. Man konnte sich zu jeder Zeit in die Protagonistin hinein versetzen und sie so, sehr gut kennen lernen.

Die Aschebringerin: Sprung zwischen den Welten: Roman
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Empfehlung: 

Die Aschebringerin kann ich allen empfehlen, die gerne SF und Dystopien lesen, aber auch Fantasy-Fans kommen auf ihre Kosten. Wie bereits oben erwähnt, ist dieses Buch für viele geeignet, da es nicht zu übertrieben ist, was Science Fiction angeht. Auch Leserinnen, die gerne Romantasy lesen, werden Gefallen an der Geschichte finden. Außerdem wird sie auch jenen Vergnügen bereiten, die gerne Bücher von fremden Welten, neuen Planeten und Genveränderungen lesen.

Ich gebe, die Aschebringerin, 5 von 5 Sterne,

weil mich die Geschichte überzeugen konnte und die Handlung für mich sehr gut ausgearbeitet war. Obwohl ich erst vor Kurzem einen ersten Teil über Portalsprünge gelesen habe, war diese Geschichte ganz anders und hat nichts mit der anderen gleich. Von daher finde ich es toll, dass es gleiche Themen aber ganz andere Geschichten dahinter gibt und man so viele verschiedene Varianten daraus schaffen kann. Auch die Protagonisten und ebenso alle anderen Charaktere fand ich interessant und einige sind mir sehr ans Herz gewachsen. Man musste mit Verlusten umgehen und fand neue Verbündete. Genauso muss es sein. Eine schöne Geschichte über Geheimnisse, Entdeckungen, verschiedene Planeten, künstliche Atmosphäre und ein Volk, dass im Ungewissen lebt. Natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle, ohne die das Buch nur halb so schön gewesen wäre.

Die Aschebringerin

Mögt ihr gerne solche Geschichten?

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Nicole

Hier geht es zu meiner letzten Rezension und hier könnt ihr meine Lieblingsbücher kaufen.

Hexen und Prinzessinnen


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3 Kommentare

  1. Hallo Nicole,
    das klingt ja schon spannend. Ich frage mich manchmal auch, ob wir wirklich wissen, was im Universum noch alles so passiert… Vielleicht ist es auch besser, wenn manche Geheimnisse verborgen bleiben 🙂

    Schönen Tag dir noch!

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

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