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der kleine Pirat Ben

Der kleine Pirat Ben sucht nach dem richtigen Weg von Karmen Mandl

*beinhaltet Affiliate Links – Buchwerbung (kostenloses Rezensionsexemplar)


Habt ihr schon mal so richtig Spaß beim Lesen mit euren Kindern gehabt? Wir hatten den bei diesem Buch und obwohl sie durch diese Geschichte eine Menge lernen können, haben wir auch viel gelacht. Die Kinder müssen eigene Entscheidungen treffen und so kam es zu heißen Diskussionen zwischen uns drei. Ich danke der Autorin für das kostenlose Rezensionsexemplar. Das Cover ist sehr nett gestaltet und es macht auf alle Fälle neugierig.

Der kleine Pirat Ben sucht nach dem richtigen Weg von Karmen Mandl, illustriert von Tanya Matiikiv

„Mia, hör auf!“, sage ich. „Sonst bekomme ich noch Sand in meine Augen.“ Mia gibt mir einen Entschuldigungskuss und wir spielen weiter. Heute war wirklich nicht der allerbeste Tag, aber ich glaube, dass ich am Ende eine gute Entscheidung getroffen habe. Danke, dass du mir geholfen hast. Ich hoffe, morgen geht es uns noch etwas besser. Werden wir es dann nochmal versuchen? (Zitat: Buch S.26)

Klappentext:

Ben ist ein Junge, der Pizza, Zeichentrickserien und Piraten mag. Er lebt zusammen mit seiner Mama, seinem Papa und seiner Schwester Mia in einem Haus am Waldrand. Jeden Tag aufs Neue muss er sich entscheiden wie er Probleme lösen soll. Aber manchmal fällt es ihm schwer, eine Entscheidung zu treffen. Dabei könnte er deine Hilfe gebrauchen. In diesem Buch entscheidest du dich in Bens Namen und beeinflusst so die Art und Weise, wie Bens Geschichte endet. Bist du bereit, auf diese Reise gehen?

der kleine Pirat Ben
Klappentext

Altersangabe: 

4-8 Jahre

Veröffentlichung:

Der kleine Pirat Ben ist am 24.04.2020 als E-Book und Taschenbuch (34 Seiten) erschienen.

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Seite des Buches

Bewertung:

Zur Altersangabe kann ich sagen, dass diese sehr gut angegeben ist. Kinder ab 4 Jahren können schon ganz gut ihre Meinung sagen. Vielleicht brauchen sie noch etwas Hilfe dabei, aber im Großen und Ganzen müsste es gut klappen. Meine Große ist gerade 9 geworden und natürlich ist es für sie sehr leicht zu entscheiden, aber wir hatten trotzdem eine Menge Spaß und vor allem ist sie in der Lage, die Konsequenzen zu sehen, die daraus entstehen, wenn man den falschen Weg geht. Für die kleineren Kinder gibt es wahrscheinlich nicht immer „den“ falschen Weg.

Ben ist ein ganz normaler Junge, der eine kleine Schwester hat. Im Alltag entstehen Situationen, in denen es mehrere Entscheidungsmöglichkeiten gibt und die Kinder müssen sagen, welchen Weg sie gehen würden. Daraufhin gibt es 4 Enden und diese können immer auf verschiedene Wege erreicht werden. Es war schon interessant wie meine Mädels manchmal reagiert haben. Einmal ging es um eine TV-Sendung, die Bens Schwester ansieht. Jedoch will er etwas anderes sehen. Die Frage ist, ob er Mia einfach die Fernbedienung wegnimmt oder sie die Sendung zu Ende sehen lässt. Meine Große meinte, eigentlich sollte er sie die Sendung zu Ende sehen lassen, aber ich denke, ich würde meiner Schwester einfach die Fernbedienung wegnehmen, obwohl das nicht richtig ist. So ist es nämlich bei uns tatsächlich. Die Kleine meinte, ne das darf man nicht machen, er muss sie zu Ende sehen lassen.

So in etwa war das bei jeder Frage und am Ende haben wir alle möglichen Weg durchgespielt und dabei viel gelacht. In jedem Fall haben beide verstanden, was beim jeweiligen Weg falsch oder richtig gelaufen ist und in manchen Fällen durften Ben und Mia tatsächlich nicht in den Freizeitpark fahren. Jede Entscheidung zieht eine andere mit sich und kann das eigentliche Ziel verändern. Des Weiteren wird im Elternteil, ganz hinten im Buch, noch einmal darauf eingegangen. Irgendwie lebt man jeden Tag so dahin und merkt gar nicht wie viele Entscheidungen man eigentlich trifft. Alles ist eine Entscheidung. Ob ich Faulenze, lese, spiele, putze oder in die Luft schaue.

Wenn man so darüber nachdenkt, dann wird einem erst bewusst, wie schwer es für kleine Kinder sein muss, diese vielen Entscheidungen zu überdenken. Wir machen das automatisch und treffen dabei auch nicht immer die Richtige, aber bei Kindern ist das noch ein richtiger Prozess. Sie müssen erst lernen über die Konsequenzen nachzudenken, die daraus entstehen. Diese Gedankengänge, was wäre….. ist für Kinder noch viel schwieriger als für uns und deshalb finde ich dieses Buch genial. Sie sehen, welche Entscheidungen zu welchen Ergebnissen führen können, und dass man auch, wenn man was falsch gemacht hat, durch eine richtige Entscheidung noch alles in Ordnung bringen kann.

Illustrationen:

Die Bilder nehmen einen großen Teil des Buches ein und sind bunt und kindgerecht gezeichnet. Man kann sich das Gelesene dadurch sehr gut vorstellen und die Entscheidungen, die Kinder treffen müssen, können nochmal mit den Bildern gefestigt werden. Auch das Ergebnis der Wahl ist mit den Bildern gut erkennbar, was vor allem für die Kleineren sehr wichtig ist. Denn die können sich ja oftmals noch gar nicht richtig vorstellen, was die Worte bedeuten. Allerdings klappt das mit den Illustrationen ganz gut.

der kleine Pirat Ben
Illustrationen by Tanya Matiikiv
Schreibstil:

Der kleine Pirat Ben ist leicht zu lesen und die Schrift ist groß und der Text einfach und kindgerecht, was für Erstleser perfekt ist und auch für die Kleineren, damit sie die Fragen auch verstehen und ihre Entscheidung treffen können. Des Weiteren wird auch alles gut erklärt und den Kindern wird vor den Fragen, die Situation genau dargestellt, die zu der Frage führt. Außerdem ist das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben, so können die Kinder den Text auch gut auf sich selber beziehen.

Der kleine Pirat Ben sucht nach dem richtigen Weg: Hilf Ben Entscheidungen zu treffen.
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Empfehlung und Fazit:

Der kleine Pirat Ben kann ich allen empfehlen, die ebenfalls immer auf der Suche nach Vorlesegeschichten sind. Dieses Buch ist einmal etwas anderes und man kann die Kids mit einbeziehen, denn sie müssen selber entscheiden, wie es weitergehen soll. Ebenso wird das Buch allen Kids gefallen, die vielleicht nicht so sehr auf Bücher stehen, denn hier sind sie selber Teil der Geschichte. Außerdem ist es eine gute Übung für Erstleser, denn es ist nicht zu viel Text, aber auch nicht zu wenig und sie müssen nicht nur lesen, sondern auch agieren und das dürfte vor allem, für Lesemuffel mal eine Abwechslung sein.

Der kleine Pirat Ben hat uns sehr gut gefallen. Des Weiteren hatten wir beim Lesen einen richtigen Spaß, weil meine Mädels die richtigen Entscheidungen schon wussten, aber vor allem die Große oft meinte, dass sie wahrscheinlich anders handeln würde. Das hat natürlich sehr geholfen, die Konsequenzen, die falsche Entscheidungen mit sich ziehen, zu verstehen und so wurde ihnen bewusst, dass man manchmal über seinen Schatten springen muss und auch überlegen sollte, bevor man etwas macht. Eine falsche Entscheidung kann definitiv zu einem Ergebnis führen, dass man sich anders gewünscht hätte. Ebenso kann man auch erkennen, dass es Umwege gibt und eine falsche Entscheidung auch noch gelenkt werden kann.

der kleine Pirat Ben

Könnte das Buch auch euren Kids gefallen?

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Nicole

Hier geht es zu meiner letzten Kinderbuchrezension und hier könnt ihr unsere Kinderbücher kaufen.

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