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all die Sterne zwischen uns

All die Sterne zwischen uns von Katharina Olbert

*beinhaltet Affiliate-Links – Buchwerbung (kostenloses Rezensionsexemplar) – ©der Abbildungen, Zitate und Beschreibungen: Forever-Verlag


Ich habe mich tierisch gefreut, als ich gehört habe, dass die Autorin ein neues Buch veröffentlicht und war auch nicht überrascht, als ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Wie immer ist die Geschichte fantastisch und wie immer geht sie ans Herz und ist sehr emotional. Eine ganz besondere Geschichte, die zum Nachdenken anregt und für mich noch schnell ein Highlight in diesem Jahr war. Ich danke der Autorin für das kostenlose Rezensionsexemplar. Das Cover passt sehr gut und ich finde, es ist ganz hübsch geworden.

All die Sterne zwischen uns von Katharina Olbert

“Es fühlt sich immer unverzeihlich, unüberwindbar und unmöglich an, oder? Doch das ist es meistens gar nicht. Das Gefühl hat man nur am Anfang, wenn der Schmerz oder die Angst zu groß sind. Aber irgendwann merkt man, dass es doch zu schaffen ist. Dass die Mauern nicht so dick sind, wie man dachte, Fehler menschlich sind und man viel stärker ist, als man geglaubt hätte. (Zitat: E-Book Pos.1855)

Klappentext:

Als Clarissa in der psychiatrischen Klinik auf Bela trifft, ist sie fasziniert von dem gutaussehenden Einzelgänger, der lieber in sein Notizbuch schreibt, als mit anderen zu reden. Niemand weiß, warum er dort ist, und genau das versucht Clarissa auch für sich herauszufinden. Vor einer Woche ist etwas passiert, das ihre Welt zum Einsturz gebracht hat – doch sie erinnert sich an nichts! Eine Amnesie hat die Ereignisse in einen Schleier gehüllt, den sie nun versucht zu heben. Bei der tiergestützten Therapie und den Alpakas kommen Bela und Clarissa sich immer näher und schenken sich nicht nur gegenseitig Hoffnung, sondern auch ihr Herz. Schaffen es die beiden, die Dunkelheit zu vertreiben und gemeinsam nach vorn zu blicken?

Veröffentlichung:

All die Sterne zwischen uns ist am 06.12.2021 als E-Book im Forever-Verlag erschienen.

Seite des Verlags – zum Buch

Facebookseite der Autorin

Bewertung:

Clarissa macht etwas, dass ihre ganze Welt auf den Kopf stellt. Leider kann sie sich an nichts mehr erinnern. An die Tat nicht und auch nicht warum sie es getan hat. In einer Klinik soll sie ihr Gedächtnis wiederfinden, doch das ist schwerer als gedacht, denn irgendwie lässt sie die Wahrheit nicht zu. Doch umso mehr sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird, umso mehr kommen einzelne Fragmente ihrer Erinnerungen wieder. Sie lernt in der Klinik auch viele neue Menschen kennen und einige davon werden Freunde. Auch Bela gehört zu diesen Menschen, doch er ist etwas komplizierter, als die anderen.

Dieses Buch macht Mut für Betroffene und es regt zum Nachdenken an. Man sieht, wie schnell es gehen kann, wenn einem alles zu viel wird. Jeder sollte auf sich achten und es zulassen, Hilfe anzunehmen. Außerdem ist es wichtig, dass man seinen Mitmenschen sagt, was man will und wie man denkt. Wenn man am Ende, die Geschichte von Clarissa kennt, dann denkt man sich, ja eigentlich ist es etwas, das jeden Tag passiert. Jeder Mensch hat mal dieses Gefühl, wenn man aber noch so jung ist und dann auch noch Schicksalsschläge dazu kommen, dann kann es ganz schnell in eine andere Richtung umschlagen. Nicht mal Clarissas Eltern haben es gemerkt, wobei die Mutter in meinen Augen sowieso etwas unterkühlt war. Klar will man nur das Beste für seine Kinder, aber sie hätte doch merken müssen, dass etwas nicht stimmt.

Viele Bücher haben eine tolle Geschichte, die einen mitnimmt und die einfach besonders sind. Die Geschichten der Autorin gehen immer noch etwas tiefer. Man hat jedes Mal das Gefühl, die Protagonisten persönlich zu kennen und das macht sie irgendwie reeller. Sie schafft es immer, die Charaktere so auszuarbeiten, dass man mit ihnen leidet, lacht und weint. Dafür gibt es nicht so viel drum herum. Es sind nur die aktuellen Orte und die aktuelle Entwicklung von Bedeutung. Man weiß nicht, wie die Stadt aussieht, in der die Personen wohnen oder wie die Wohnung aussieht. Das ist auch nicht so wichtig. Hier geht es immer um die Menschen, die in der Story vorkommen und das macht etwas beim Lesen. Also zumindest bei mir. Ich bin immer voll dabei und am Ende habe ich jedes Mal das Gefühl, es war viel zu kurz und ich würde gerne noch weiterlesen.

Protagonisten:

Clarissa ist ein sehr sympathisches Mädchen. Sie will es jedem recht machen, auch wenn es für sie gerade nicht so passt. Sie traut sich nicht, ihrer Mutter zu widersprechen und ihre Träume zu verfolgen. Es ist wichtig, dass man einen soliden Job hat und später viel Geld verdient. Ihr Vater ist da etwas anders, doch auch er macht das, was seine Frau sagt und so lebt die Familie einfach ihr Leben. Wenn man mit Clarissa ihren Klinikaufenthalt erlebt, dann erkennt man, wie sie eigentlich ist. Sie liebt Tiere, sie hat Träume und sie ist ein sehr sozialer und gefühlvoller Mensch, der sich nur nicht traut, das zu zeigen.

Bela war mir anfangs ein Rätsel. Mit der Zeit hat man eine Ahnung, warum er in der Klinik ist. Zumindest kann man es sich vorstellen. Er redet mit niemandem und glaubt, dass er Freundschaft und Glück nicht mehr verdient. Doch Clarissas Art kann er sich nicht entziehen und so kommen sich die beiden näher. Ich mochte ihn immer mehr. Am Anfang kann man sich ja kein so großes Bild machen, aber mit der Zeit weiß man, dass er ein toller Kerl ist, der ebenfalls Träume und Ziele im Leben hatte, bis zu einem bestimmten Tag. Doch mithilfe von Clarissa lernt er wieder zu lachen und an sich zu glauben und das ist doch das Wichtigste.

Schreibstil:

All die Sterne zwischen uns ist leicht und flüssig zu lesen. Wie oben bereits erwähnt, liegt das Augenmerk auf den Protagonisten. Aus diesem Grund lernt man sie sehr gut kennen und hat das Gefühl, sie persönlich zu kennen. Das ist für Bücher mit solchen Themen sehr gut, denn irgendwie helfen sie dabei, vielleicht mal über das eigene Leben nachzudenken. Wie geht man selbst mit Situationen um, die zu voll, zu viel und zu stressig sind? Sagt man immer, wenn es einem nicht gut geht oder man selber Probleme hat? Nein, tut man nicht. Leider, denn wahrscheinlich könnten viele Probleme so schon im Vorfeld gelöst werden. Die Geschichte wird abwechselnd aus Clarissas und Belas Sicht, in der Ich-Perspektive erzählt, was ich sowieso immer am liebsten habe.

Empfehlung:

All die Sterne zwischen uns, kann ich allen empfehlen, die gerne emotionale Liebesgeschichten lesen. Jeder, der das Drama mag, ist hier ebenfalls richtig. Die Geschichte ist nicht zu dramatisch und auch nicht kitschig. Sie könnte wirklich so passiert sein und das ist das Schöne daran. Ebenfalls sollten alle Fans der Autorin dieses Buch lesen. Ihr werdet es wieder lieben. Die Protagonisten sind perfekt, so wie sie sind und sie haben es verdient glücklich zu sein.

Ich gebe, all die Sterne zwischen uns, 5+ von 5 Sterne, 

weil es mich wieder einmal vollkommen überzeugen konnte. Ich liebe Clary und Bela und auch die anderen Charaktere. Jeder einzelne macht die Geschichte einmalig und jeder einzelne trägt dazu bei, dass es allen zusammen besser geht. Des Weiteren finde ich den Aufbau des Buches toll. Es gibt durchweg Spannung und trotzdem erfährt man immer ein bisschen mehr und kann sich auch sein eigenes Bild machen oder überlegen, was noch kommen wird. Eine tolle Geschichte, über zwei Jugendliche, die sich nicht mehr ganz fühlen, deren Leben einen Cut bekommen hat und die versuchen müssen, alles wieder ins Lot zu bringen. Sie zeigt uns, dass jeder gut ist, so wie er ist und eine psychische Erkrankung auch eine Krankheit ist und nicht etwas, dass man verurteilen sollte.

All die Sterne zwischen uns

Wäre das Buch nicht auch etwas für euch?

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Nicole

Hier geht es zur letzten Rezension.

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