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Abby und die Labradore

Abby und die Labradore von Susanne Wolfgramm

*beinhaltet Affiliate-Links – Buchwerbung (kostenloses Rezensionsexemplar)


Diese Kinderbuchreihe ist für uns einfach perfekt. Wir lieben Hunde und wir mögen unsere beiden Huskys. Ich habe die Autorin in einer Husky-Gruppe auf Facebook entdeckt. Dort hat sie ihre Bücher vorgestellt und ich habe angeboten, sie zu rezensieren. Für mich ein Highlight, in meiner Kategorie Kinderbücher. Es gibt mittlerweile 4 Teile. Alle können unabhängig voneinander gelesen werden. Ich fange heute zum Beispiel mit Teil 3 an, da der Autorin und auch mir, das Thema sehr am Herzen liegt und sehr gut in die Vorweihnachtszeit passt, wenn die kleinen Hundewelpen wieder unter dem Christbaum liegen. Ich danke Susanne Wolfgramm für das kostenlose Rezensionsexemplar. Das Cover ist wunderschön und übrigens gab es Abby wirklich. Sie war die Hündin der Autorin, ist aber bereits verstorben.

Ein Husky-Mädchen namens Abby – Abby und die Labradore von Susanne Wolfgramm, illustriert von Theresa Werner

Molly erwidert: „Meine beiden sind nur gemein zu mir gewesen. Nie sind sie mit mir spazieren gegangen. Sie haben mich immer nur an einer Kette im Hof festgemacht. Mein einziger Freund war der Labradorrüde Sam. Er wohnte zwei Häuser neben mir und hat mich, wann immer er konnte, besucht. Aber er ist vor ein paar Monaten mit seinen Menschen weggezogen. Ich vermisse ihn sehr.“ (Zitat: Buch S.17)

Klappentext:

Das Husky-Mädchen Abby macht auf einem ihrer Ausflüge eine unerwartete Beobachtung.
Sie muss mit ansehen, wie die Labradorhündin Molly und ihre beiden kleinen Welpen einfach im tiefsten Wald ausgesetzt werden. Abby versorgt die kleine Labradorfamilie mit Futter und versucht, ein gutes zu Hause bei netten Menschen für sie zu finden. Allerdings muss Abby dabei einige Hindernisse überwinden und gemeinsam mit den Labradoren gefährliche Situationen überstehen. Glücklicherweise erhält sie Unterstützung von Bruno, dem Bernhardiner.

Abby und die Labradore

Altersangabe:

5-8 Jahre

Veröffentlichung:

Abby und die Labradore ist am 08.06.2018 als E-Book und Taschenbuch (48 Seiten) bei Books on Demand erschienen.

Seite des Verlags – zum Buch

Seite der Autorin

Facebookseite der Autorin

Seite der Illustratorin

Bewertung:

Zur Altersangabe kann ich sagen, dass diese sehr gut angegeben ist. Ab 5 Jahren können die Kinder das Thema schon sehr gut verstehen. Natürlich kann man das Buch auch schon eher vorlesen, es wird trotzdem schön sein und auch die Bilder sind genau richtig. Bis acht erscheint mir auch ganz gut. In Haushalten mit Hunden könnten die Bücher auch länger interessant sein. Je nach Kind und Lesefähigkeiten. Auf alle Fälle ist Abby perfekt zum Vorlesen, aber auch für Grundschüler zum selber Lesen geeignet. Egal ob Junge oder Mädchen, Abby dürfte allen gefallen.

In diesem Teil geht es um Tierliebe. Abby findet eine Labradormama mit ihren zwei Welpen ausgesetzt. Im Vorfeld liest man auch, was die Menschen sagen, als sie die Hundefamilie im Wald zurücklassen. Ich hatte einen Kloß im Hals. Es ist ja leider Realität, dass viele Tiere ausgesetzt werden und hier hatte man die Labradorhündin nie richtig lieb, aber mit den Welpen war sie einfach eine Belastung. Jetzt ist wieder die Zeit, in der die kleinen Hunde- oder Katzenwelpen unter dem Christbaum liegen. Oft sind sich auch die Eltern nicht bewusst, wie viel Arbeit so ein Wesen macht und die Kinder verlieren schnell das Interesse. Bedauerlicherweise landen dann viele im Tierheim, was noch die bessere Wahl ist, aber wenn man die Abgabegebühr nicht bezahlen will, dann werden sie auch oft ausgesetzt.

Wenn mich jemand fragt, wie es so ist mit Hund, weil sich die Kinder unbedingt einen wünschen, dann sage ich immer: „Ihr Eltern müsst ihn haben wollen, denn es wird euer Hund sein!“. Die Kinder sind irgendwann größer, gehen auf die Uni oder haben einfach keine Zeit mehr. Es sei ihnen auch gegönnt, dass sie ihr Leben leben, in dem in jungen Jahren nun mal kein Platz für einen Hund ist, aber dann müssen die Erwachsenen ihn lieben. Ein Hund oder auch eine Katze ist ein Familienmitglied. Kleine Kinder haben gar nicht das Wissen, sich perfekt um das Tier zu kümmern. Sie können durch ein Haustier lernen, mit ihnen umzugehen, aber für das glückliche und angemessene zu Hause sind die Eltern zuständig.

In dem Fall von Abby, kümmert sie sich um die kleine Hundefamilie. Das ist gar nicht so einfach, wenn man nicht einfach in ein Geschäft gehen und Futter kaufen kann. Sie muss es von ihrem Frauchen klauen und eigentlich mag sie das gar nicht, denn ihr geht es sehr gut zu Hause und sie hat genug zu fressen und weiß, dass Frauchen das nicht leiden kann. Aber sie schafft es trotzdem, die drei Hunde satt zu bekommen, doch dann kommt noch eine andere Gefahr auf sie zu und Abby muss schnell überlegen, wie sie ein gutes Zuhause für die Drei findet. Außerdem hofft sie auf ein Wunder, das leider nicht so oft eintritt, wie man sich das wünscht.

Illustrationen:

Die Zeichnungen sind wirklich wunderschön. Man kann sehr gut die Rassenunterschiede sehen und die ganze Geschichte wird mit großen, bunten Bildern untermauert. Die Zeichnungen sind kindgerecht und gefallen bestimmt allen Lesern, egal ob groß oder klein. Zudem sind alle Bilder sehr detailliert und man erkennt sogar die verschiedenen Zeichnungen der Huskys. Abby sieht sehr wie unsere Runa aus, ich kenne auch ein Originalbild von ihr und sie wurde wirklich gut getroffen.

Abby und die Labradore
Illustrationen by Theresa Werner

Schreibstil:

Abby und die Labradore ist leicht und flüssig zu lesen. Der Text ist kindgerecht formuliert, sodass auch kleinere diesen gut verstehen können. Die Geschichte ist sehr liebevoll geschrieben und wenn man weiß, dass es Abby wirklich gegeben hat, dann liest man heraus, dass sie einen besonderen Platz im Herzen ihrer Besitzerin hatte. Auch wenn die Geschichten natürlich frei erfunden sind, aber wer weiß, vielleicht hat Abby ja durch einige Handlungen, die Autorin dazu inspiriert. Die Geschichte wird in der 3. Person erzählt, was hier sehr passend ist.

Empfehlung und Fazit:

Abby und die Labradore kann ich allen Kindern empfehlen, die gerne Tiergeschichten lesen. Vor allem kleine Hundefans kommen natürlich auf ihre Kosten und dieser Teil sollte in keinem Bücherregal fehlen, wenn der Wunsch nach einem Tier da ist. Kinder müssen verstehen, dass sie ihren Hund oder ihre Katze nicht einfach wieder loswerden können, wenn sie kein Interesse mehr daran haben. Der Großteil der Verantwortung liegt natürlich bei den Eltern, aber begreifen sollen es die Jungs und Mädels trotzdem. Ebenso kann ich das Buch allen Eltern empfehlen, die immer wieder auf der Suche nach neuem Vorlesestoff sind. Des Weiteren kann ich es auch als Geschenk zum Kindergeburtstag oder für besondere Anlässe, wie Nikolaus, Weihnachten oder Ostern empfehlen.

Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Es ist nicht nur einfach eine Tiergeschichte, sondern es steckt etwas dahinter. Die Story zeigt, die nicht so schönen Seiten eines Hundelebens und wozu Menschen, jeden Tag auf der Welt fähig sind. Es ist ja keine Ausnahme, dass Tiere ausgesetzt werden, sondern zu bestimmen Zeiten, eher die Regel. Dieses Buch ist fröhlich, aber auch traurig und trotzdem schafft Abby es, dass man wieder an Wunder glauben kann. Eine tolle Geschichte über die Verantwortung für unsere Tiere, über Tierliebe und eine süße Huskyhündin, die versucht, die Welt zu verändern.

Abby und die Labradore

Haben eure Kids Lust auf eine schöne Husky-Hunde-Geschichte?

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Nicole

Hier läuft noch mein Gewinnspiel und ihr könnt ein tolles Vorlesebuch gewinnen.

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