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Hate is all i feel

Hate is all i feel (Rydeville Elite 1) von Siobhan Davis

*beinhaltet Affiliate Links – Buchwerbung (kostenloses Rezensionsexemplar) – ©der Abbildungen, Beschreibungen und Zitate: Romance Edition Verlag


Bei den meisten Büchern hat man aufgrund des Klappentextes eine Ahnung, um was es sich handelt. Man malt sich die Geschichte ein wenig aus und oft liegt man richtig. Auf dieses Buch hätte mich nichts vorbereiten können. Es ist grausam, hart und schön zur gleichen Zeit. Beim Lesen spielen die Gefühle und Gedanken verrückt und trotzdem habe ich es verschlungen. Ich danke NetGalley und dem Romance Edition Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Das Cover ist schön, aber bereitet einem nicht auf die Story vor.

Hate is all i feel (Rydeville Elite 1) von Siobhan Davis

„Selbstsicher sehe ich meinen Vater ins Gesicht. „Er stand die ganze Zeit im Zimmer, als mich der Arzt untersucht hat, und hat mir gerade eben erst erzählt, wie sehr er die Show genossen hat. Zudem hat er mir eröffnet, dass er mich gern ficken würde, also bitte entschuldige, wenn ich nicht darauf vertraue, dass er seine Hände bei sich behalten wird.“ (Zitat: E-Book Pos.6137)

Klappentext:

Das Leben ist hart und es gewinnen nur die Skrupellosesten … Meine Mom hat gegen das System der alten Elite gekämpft und mit ihrem Leben bezahlt nun bin ich es, die ihr Spiel mitspielen muss, während ich hinter verschlossenen Türen meine Flucht plane. Trent, Charlie und mein Zwillingsbruder Drew regieren als Söhne der alten Elite die Hallen der Rydeville Highscool mit eiserner Faust. Jeder hält sich an die Regeln, wie es seit Generationen getan wird, und auch ich habe mich perfekt der Rolle angepasst, die ich in diesem Gefüge einzunehmen habe.

Alles läuft im zugedachten Rhythmus, bis Cam, Sawyer und Jackson auftauchen. Drei verboten heiße Jungs, die sich die neue Elite nennen und uns den Krieg erklären. Ich hatte nicht vor, zwischen die Fronten zu geraten. Doch ich habe einen Fehler gemacht und mich in einer verhängnisvollen Nacht auf einen Fremden eingelassen. Ich dachte, mein Geheimnis wäre bei ihm sicher. Heute weiß ich, dass er mein schlimmster Feind ist, und das lässt er mich Tag für Tag spüren. Nun habe ich keine andere Wahl mehr, als zu kämpfen oder zuzusehen, wie meine Welt mit mir untergeht …

Veröffentlichung:

Hate is all i feel, ist am 07.02.2020 als Taschenbuch (360 Seiten) und E-Book im Romance Edition – Verlag erschienen.

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Bewertung:

Vorweg möchte ich erst einmal erwähnen, dass es sich bei dem Buch um einen ersten Teil einer zweiteiligen Reihe handelt. Hate is all i feel endet mit einem gemeinen Cliffhanger und selten habe ich mich so danach gesehnt, sofort weiterlesen zu können. Überall, wo ihr dieses Buch bestellen könnt und sogar bevor die eigentliche Story losgeht, steht, dass es sich um einen Dark Romance Roman handelt. Wenn ihr bisher immer Dark Romance cool gefunden habt, aber doch etwas erschüttert wart, dann ist dieses Buch nichts für euch. Denn es wird euch an manchen Stellen in die Knie zwingen und wenn ihr schon bei den kleinsten Anzeichen, dass eine Frau ungerecht behandelt wird, dazu neigt, dass ihr dem Buch eine schlechtere Bewertung gebt, dann lest diese Geschichte nicht. Denn sogar ich musste ein paar mal schlucken und mir macht das normalerweise nichts aus, denn es sind alles nur Geschichten.

Jedoch muss ich mir eingestehen, dass ich an ein paar Stellen wirklich versucht war, aufzuhören. Doch ich konnte nicht, denn ich habe selten so eine spannende Geschichte gelesen. Sie ist zwar wirklich heavy und die Jungs können richtige Idioten (milde ausgedrückt) sein, doch in ihnen steckt etwas, dass einem erst nach und nach die Augen öffnet, wie es in dieser Stadt zugeht. Bis auf Trent und Abbys Vater, die einfach Psychos sind, haben alle auch eine gute Seite und wenn ihr Hass weniger wird, kommt diese auch mal zum Vorschein. Abby ist in ein total verkorkstes System hinein geboren worden. Ihre Familie gehört zur Elite und ihr Vater ist ein Monster. Natürlich gibt es viele, die sich an ihm rächen wollen und wen sonst, wenn nicht sie, sollte man dafür benutzen, um das zu erreichen. Doch so einfach, wie gedacht ist das gar nicht.

Das Leben eines Elitekindes ist wahrlich nicht einfach und nur wenn man sich fügt, dann geht es einem einigermaßen gut. Abby fügt sich nicht und sie hat es auch nicht vor. Auch wenn ihre Fassade andeutet, dass sie es tut, so hat sie einen Plan. Ein Plan, der sie töten könnte oder ihr das Leben retten. Auf dem steinigen Weg muss sie harte Dinge einstecken und obwohl ihr größter Feind auch ihre Liebe und ihr Verlangen auf die Probe stellt, kann sie sich nicht von ihm fernhalten und genau das könnte einige Leser mächtig stören. Ich weiß, dass es schon Diskussionen gab, wegen diesen Themen und ehrlich gesagt, kann ich Abby irgendwie auch nicht verstehen. Jedoch denke ich, dass nur jemand so etwas nachempfinden kann, der  genauso aufgewachsen ist wie sie. Jemand, der genauso verkorkst ist und es mit so einem Vater aushalten muss.

Deshalb nehme ich die Geschichte so wie sie ist und ich finde sie auch gut so. Ehrlich gesagt, finde ich sie sogar grandios. Die Spannung ist kaum auszuhalten und an manchen Stellen musste ich auch eine kleine Pause einlegen. Die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet, was in dem Fall manchmal ganz schön hart ist. Man lernt alle genauestens kennen, auch wenn nicht alle Geheimnisse aufgedeckt werden, so kann man sich doch ein Bild von jedem machen. Genau das ist manchmal gar nicht so einfach unter einen Hut zu bekommen. Man möchte einige hassen und doch mag man sie. Jackson zum Beispiel kann richtig doof sein, aber er hat mich oft zum Lachen gebracht.

Protagonisten:

Abby hat es wahrlich nicht leicht. Als ich oben geschrieben habe, dass ich manchmal geschockt war, meinte ich das auch so. Es gibt Kinder, die in Familien aufwachsen, in denen geschlagen wird und dann gibt es Kinder, die aufwachsen wie Abigail. Mit einem Vater, der nicht schlägt, sondern halb tot prügelt und nichts unternimmt, wenn sie von einem anderen Elitemitglied begrapscht wird. Trotzdem muss man sagen, dass sie stark ist. Sie kämpft, sie hält die Stellung und sie hat einen Plan um das alles hinter sich zu lassen. Doch dafür braucht sie erst einmal Beweise und als die neue Elite auftaucht, sieht sie ihre Chance.

Cam habe ich anfangs gehasst. Einen größeren Idioten habe ich noch nie kennen gelernt. Doch mit der Zeit wurde er anders. Ich dachte mir schon die ganze Zeit, dass seine Geschichte einen Haken hat und dem war auch so. Er ist ebenfalls ein gebrochener Junge, der viele Intrigen und Verluste erfahren hat. Trotzdem hätte er sich daran erinnern müssen, wie man mit Frauen umgeht, aber wenn ihr das Ende lest, könnt ihr ihn vielleicht ebenfalls ein wenig verstehen. Außerdem glaube ich fest daran, dass er in Abigail etwas besonderes sieht und sie nicht hintergangen hat.

Schreibstil:

Hate is all i feel lässt sich leicht und flüssig lesen. Ein wenig aufpassen muss man allerdings schon bei den vielen Namen, die vorkommen. Die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet, was dieses Buch noch härter macht. Man lernt Abby gut kennen und deshalb leidet man auch mit ihr. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben und ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Sie schreibt bildlich, emotional aber auch ganz schön heavy. Die Geschichte wird aus Abbys Sicht, in der Ich-Perspektive erzählt, was hier sehr gut gepasst hat.

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Empfehlung:

Hate is all i feel ist schwer zu empfehlen, denn wenn ich hier meine üblichen Empfehlungen ausgebe, kann es sein, dass die falschen Leser dieses Buch lesen. Diese Geschichte gefällt bestimmt nicht jedermann und man darf auf keinen Fall empfindlich sein, was Gewalt, Sex und Intrigen angeht. Man muss sich immer wieder sagen, es ist eine Geschichte und man muss die guten Seiten in manchen der Protagonisten sehen. Denn wenn man das nicht kann, dann wird man fast alle männlichen Charaktere hassen. Ich sehe das so, dass die Jungen Männer in diesem Buch so erzogen wurden, dass sie mit Hass groß geworden sind und am Ende doch noch Gefühle haben, die sie normal machen. Die ganze Welt, in der Abby aufgewachsen ist, ist falsch und trotzdem fand ich persönlich die Story genial.

Ich gebe Hate is all i feel, 5+ von 5 Sterne, 

weil ich diese Geschichte tatsächlich bis zur letzten Seite verschlungen habe. Zwischenzeitlich war ich entsetzt und dachte mir, dass das jetzt nicht wahr sein kann, aber trotzdem bin ich überzeugt davon, dass noch viel Gutes in einigen steckt. Ich glaube an die Liebe, die schon noch den richtigen Weg einschlägt und kann es gar nicht erwarten, wie es weitergeht. Ein Dark Romance Roman, der ans Gemüt gehen kann, aber trotzdem das gewisse Etwas hat und uns in manchen Situationen den Glauben an Liebe, Familie Freundschaft infrage stellen lässt, aber in anderen Momenten, den Glauben daran wieder zurückholt.

Hate is all i feel

Ist das Buch etwas für euch? Was meint ihr?

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Nicole

Hier geht zu meiner letzten Rezension und hier könnt ihr meine Lieblingsbücher kaufen.

Hexen und Prinzessinnen


*wenn ihr über die Affiliate Links etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Euch kostet das Produkt nicht mehr. Vielen Dank für die Unterstützung.

6 Kommentare

  1. Hallo Nicole, Dark Romance oder nicht Dark Romance, die Geschichte klingt so spannend, ich konnte nicht anders. Jetzt muss ich aber wirklich wieder öfter lesen, mir fehlt unsere Insel. Dort klappte das besser 😀 Ich danke dir wieder für deine gute und ausführliche Rezi und vor allem auch deine einleitenden Worte. Ich werde das Buch auf jeden Fall lesen.
    LG, Catrin.

  2. Hallo,

    ich glaube, das Buch kann einen ganz schön aus der Bahn werfen, wenn man nicht gefestigt ist. Alleine der Klappentext lässt schon einiges vermuten, aber du hast ja geschrieben, dass das nicht unbedingt der richtige Gedanke ist. Ich muss es wohl lesen, um noch mehr zu erfahren 🙂

    Wünsche dir einen schönen Sonntag!

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

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