Hexen und Prinzessinnen

Mamas, Kinder, Fashion, Bücher und das Leben

Mami braucht nen Drink

Mami braucht nen Drink: Tagebuch einer erschöpften Mutter von Gill Sims

*beinhaltet Affiliate Links – Rezensionsexemplar wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt – © der Abbildungen, Klappentext und Zitate: Eisele – Verlag


Dieses Buch ist allen Müttern gewidmet, die manchmal nicht wissen wie ihnen geschieht. Ob reich, arm, jung oder alt, ob Karrierefrau oder Hausfrau, für jede ist etwas dabei, mit dem sie sich identifizieren können. Mit Witz und Charme erzählt die Autorin über den alltäglichen Wahnsinn mit Mann und Kinder. Pünktlich zur Veröffentlichung vor 2 Tagen, kommt heute meine Rezension zu diesem wirklich tollen und lustigen Buch, dass mir heitere Lesestunden beschert hat. Vielen Dank an den Eisele Verlag und NetGalley für das kostenlose Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Bewertung in keiner Weise.

Mami braucht nen Drink: Tagebuch einer erschöpfen Mutter von Gill Sims, übersetzt von Ursula Sturm.

„…während ich mich stillschweigend mit mittelmäßigem Wein volllaufen lasse und auf Facebook meine Exfreunde stalke. Simon ist vor dem Fernseher eingepennt und gibt Laute von sich, bei denen man unwillkürlich an ein verzweifeltes Warzenschwein denkt, das in einem Trog voller Porridge zu ersaufen droht. Als ich vorhin versuchte, ihm die Fernbedienung zu entwinden, weil ich seine Lieblingsserie, Die Gebrauchtwagenprofis: Neuer Glanz für alte Kisten, hasse wie die Pest, war er auf einen Schlag hellwach und fauchte: „Hey, ich will das sehen!“ (Zitat: E-Book Pos. 386/390) 

Klappentext:

Mami ist gerade 39 geworden. Mit Schrecken blickt sie einer Zukunft entgegen, in der sie ständig gefragt wird, ob sie nicht auch mal zum Yoga für Fortgeschrittene kommen will, und wo auf Partys alle so tun, als hätten sie nach einem Glas Wein schon „ein Schwipschen“. Aber Mami hat weder Lust auf einen praktischen Haarschnitt noch darauf, nur noch für ihre Kinder zu leben und auf dem Schulhof rumzustehen, während andere Mütter mit den jüngsten außerlehrplanmäßigen Aktivitäten ihres Nachwuchses angeben. Stattdessen greift sie bei jeder Gelegenheit zu einem großen Glas Pinot Grigio, murmelt »F***, f***, f***!« und fragt sich, wo sie selbst bei all dem Familientrubel eigentlich bleibt. Bis sie sich auf eine geniale Idee von früher besinnt, die nur noch darauf wartet, in die Tat umgesetzt zu werden…

Veröffentlichung:

Mami braucht nen Drink. ist am 10.08.2018 als E-Book und als Broschur (352 Seiten) im Eisele Verlag erschienen.

Seite des Verlags – zum Buch

Facebookseite der Autorin

Seite der Übersetzerin (leider nichts gefunden)

Bewertung von Mami braucht nen Drink:

Mamas ihr werdet dieses Buch lieben. Meine Kinder schauten mich ein paar Mal fragend an und meinten, warum ich den so lache. Ich konnte an manchen Stellen wirklich nicht mehr. Sogar meinem Mann habe ich ein paar Passagen vorgelesen, in denen es um die Ehemänner ging und es war so treffend. Ich sah mich in vielen Szenen selber. Natürlich war alles etwas überspitzt geschrieben, aber trotzdem traf es den Nagel auf den Kopf.

Ellen ist eine ganz normale Mama mit einer ganz normalen Familie. Ein Ehemann, 2 Kinder, einen Teilzeitjob und einem schönen Häuschen. Manchmal aber verzweifelt sie an der ganzen Situation. Sie weiß nicht mehr, warum sie das eigentlich alles macht und für wen, sie fühlt sich als schlechte Mutter, weil sie nicht so perfekt ist, wie die Mamas die morgens immer pünktlich am Schulhof stehen und aussehen wie aus dem Ei gepellt. Sie selber schafft es meistens nicht pünktlich und auch die Sache mit dem Stylen klappt meistens nicht so perfekt.

Im neuen Schuljahr will sie alles anders machen, doch das ist leichter gesagt als getan. Ihr Mann trägt mittlerweile „Pantoffel“ und schläft regelmäßig auf dem Sofa ein. Ihre Kinder haben manchmal überhaupt keine Manieren und der Kredit des Hauses zahlt sich auch nicht von selber ab. Ansonsten geht auch meistens alles schief, was nur schief gehen kann und Ellen fühlt sich immer noch wie die junge wilde Studentin und nicht wie eine Ehefrau und Mutter.

Das einzige was hier noch hilft ist Alkohol. Alkohol geht immer. Ein Gläschen Wein zur Beruhigung, ein Gläschen Blubberwasser zum Abschalten, was gibt es Besseres? Ich mochte Ellen, denn ich selber fühle mich manchmal auch noch eher wie die junge, wilde Mitzwanzigerin. Manchmal glaube ich mein Leben zieht an mir vorbei und ich merke es nicht mal und genauso geht es auch Ellen. Einzig und allein ihre beste und langjährige Freundin und ein homosexueller Vater aus der Schule verstehen sie. Die beiden sind ihre Verbündeten und mit ihnen lässt sich das Leben leichter leben.

Allerdings muss sie auch einsehen, dass ihr Mann gar nicht so verkehrt ist und sie ja eigentlich froh sein kann, dass sie ihn hat. Als ihr auch noch die Idee mit der App kommt, geht es wieder bergauf und am Schluss muss sie feststellen, dass auch die perfekten Mamis auf dem Schulhof nicht so perfekt sind, wie sie geglaubt hat. Sie merkt, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat und jede Mutter lenkt sich auf eine andere Art und Weise ab.

Fazit der Geschichte ist es, dass am Ende doch nicht alle so verkehrt ist wie man meint. Jeder glaubt, dass es dem anderen bestimmt besser geht, dass der andere glücklicher ist und er ein besseres Leben hat. Doch meistens trügt der Schein und jeder hat seine Probleme. Trotzdem sind wir alle gute Mütter. Die eine kann jenes besser und die andere dieses. Aber im Endeffekt geht es doch überhaupt nicht darum, sondern nur, das wir uns wohl fühlen, bei dem was wir machen und unsere Kinder zufrieden und glücklich aufwachsen.

Mami braucht 'nen Drink: Tagebuch einer erschöpften Mutter
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Schreibstil:

Der Schreibstil von Mami braucht nen Drink ist ne Wucht. Leicht, locker und flüssig zu lesen, unterhält er uns Frauen wirklich bis zur letzten Seite. Soviel gelacht bei einem Buch habe ich schon lange nicht mehr. Ich glaube fast, dass sich jede Frau und Mutter damit identifizieren kann. Frauen ohne Kinder könnten einen kleinen Schock erleiden und sich das mit dem Kinder-kriegen nochmal überlegen, aber im Endeffekt ist ja doch nicht immer alles so schlimm, wie es aussieht. Die Geschichte ist aus Ellens Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben, was einem natürlich noch mehr in das Geschehen eintauchen lässt.

Empfehlung:

Ich kann Mami braucht nen Drink, allen Müttern empfehlen, die sich einfach mal so fühlen wollen, als werden sie verstanden. Auch, wenn es nur ein Buch ist. Allen Mamis, die mal wieder wirklich lachen wollen, lege ich dieses Buch wirklich ans Herz und allen Müttern, die daran zweifeln, eine gute Mutter zu sein. Denn keine ist perfekt, sie spielen uns das nur manchmal vor und wir glauben es.

Ich gebe, Mami braucht nen Drink, 5 von 5 Sterne,

weil ich es wirklich genossen habe. Weil ich lauthals lachen musste und weil ich wieder mal gemerkt habe, dass es nicht nur mir so geht. Eine tolle Geschichte über die Vor- und Nachteile des Mamaseins. Über Beziehungen, Ehe und Freundschaft, über Vorurteile und Mut, das zum machen, was wir schon immer einmal machen wollten und wenn es das programmieren einer App für Mütter ist.

Mami braucht nen Drink
Mami braucht nen Drink

Mögt ihr diese Art von Büchern? Ich finde, es war mal eine gelungene Abwechslung.

Ich wünsche euch einen tollen Tag.

Nicole

Hier gelangt ihr zu meiner letzten Rezension und hier könnt ihr meine Lieblingsbücher shoppen

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*Wenn ihr über die Affiliate Links etwas kauft erhalte ich eine kleine Provision. Euch kostet das Produkt nicht mehr. Ich danke für die Unterstützung

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